Philosophie 3#

Manchmal, wenn ich allein bin und Zeit zum nachdenken habe, ich mit nichts beschäftigt bin oder gerade niemand etwas von mir will, denke ich über den Menschen an sich nach. Ich denke über die Veränderungen, die man im Laufe seines Lebens durchlebt nach und ob man überhaupt Einfluss darauf nehmen kann. Wenn man mal ehrlich ist, merkt man, dass die Umgebung einen verändert. Ob es nun der Freundeskreis ist oder die Familie ist egal. Man wird von Geburts an in ein Muster gepresst, es wird einem gesagt wie man sich zu verhalten hat und was man sagen darf und was nicht. Verliert man sich dann nicht im Laufe der Zeit oder hatte man jemals die Chance so zu sein wie man will? Das Traurige ist, dass man das nicht ändern kann... In der Gesselschaft gibt es eine gewisse Ordnung an die man sich gefälligst zu halten hat und wenn man das nicht tut, ist man Feind des Systems. Und was mit den Feinden des Systems passiert, wissen wir ja wohl alle.

In letzter Zeit denke ich darüber nach, ob ich wirklich so weitermachen will wie ich es momentan tue. Ich weiß nicht ob ich mit dem zufrieden bin, was meine Freunde und meine Familie aus mir gemacht hat. Ich habe das Gefühl, dass ich mich irgendwo in meinem Leben stehen gelassen habe und nun lebe ich nurnoch so vor mich hin, ohne wirklich zu wissen wer ich bin. Das hört sich alles sehr dramatisch an, aber so fühle ich mich momentan. Ich bin nicht mit dem zufrieden was ich tue und wie ich mit Menschen umgehe. Früher hatte ich nie ein Problem damit. Ich war zwar niemandem besonders wichtig, aber dafür hat mich auch niemand gehasst. Nun bin ich immernoch niemandem wirklich wichtig, dafür hassen mich welche...

30.4.13 23:04

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